Kiew

Kiew ist die Hauptstadt der Ukraine, ihr Zentrum und ihr Herz. Diese alte Stadt wurde im 6. Jahrhundert am Dnepr Ufer gegründet und ist zu einer richtigen Metropole mit mehr als 3 Mio Einwohner geworden. Kiew ist der Kern des Landes – politisch, kulturell und wirtschaftlich gesehen. In Kiew verbinden sich altertümliche und moderne Motive, die selbst den Lauf des Lebens widerspiegeln. Kiew ist die Stadt zum Verlieben auf den ersten Blick.

Kiew wurde als uralte Hauptstadt des ersten slawischen Staates Kiewer Russ gegründet. Bis heute sind die Sehenswürdigkeiten geblieben, die die alten Zeiten vermitteln: das Goldene Tor, das Höhlenkloster und die Sophienkathedrale, die heutzutage zum UNESCO-Erbe zählt. Nicht zufällig bleibt Kiew auch heute die Mutter aller russischen Städte. Alle Sehenswürdigkeiten und Kirchen, die auch später erschienen sind, können Sie bei Ihrem Besuch besichtigen. Vom Architekturstil verschiedener Bauwerke und von kulturellen Schätzen der Stadt werden Sie bestimmt begeistert sein!

Der Kiewer Stadtrat ist das höchste politische Organ in Kiew. Außerdem hier befinden sich alle Verwaltungsorgane der Ukraine. Kiew wird in 10 Bezirke unterteilt, die auch als alternative Namen  ihre ursprünglichen Benennungen aufbewahrt haben. Kiew hat viele Partnerstädte, auch in Deutschland – z.B. Leipzig und München. Die internationalen Partnerschaften von Kiew werden auf allen gesellschaftlichen Ebenen immer stärker.

Kiew ist eine multinationale Stadt, wo viele Nationalitäten gemeinsam existieren. Den größten Anteil der Bevölkerung bilden Russen und Ukrainer. Auch die sprachliche Situation ist in Kiew gemischt – man spricht sowohl Russisch als auch Ukrainisch. Als geistiges Zentrum ist Kiew der Sitz des ukrainisch-orthodoxen Patriarchen und des russisch-orthodoxen Metropoliten. Hier gibt es auch zahlreiche nationale und religiöse Minderheiten.

Kiew wurde auf sieben Hügeln gebaut. Der Fluss Dnepr teilt Kiew ins linke und rechte Ufer. Deswegen ist das ständige Auf-und-Ab typisch für die Innenstadt. Ursprünglich wurde die Stadt in den Ober- und Unterteil geteilt. Der Oberteil ist heute das Stadtzentrum, das sich in letzter Zeit deutlich verändert hat, während der Unterteil (heute Podil) den alten Baustil aufbewahrt hat.
Da Kiew im Norden des Landes liegt, ist das Klima hier ziemlich feucht und kalt. Neben den kalten und schneereichen Winter sind die Sommer in Kiew warm – die Temperatur beträgt manchmal bis 35 Grad im Schatten.

Als Gründer von Kiew gelten 3 Brüder Kyj, Schtschek und Choriw und ihre Schwester Lybid. Die im 6. Jahrhundert gegründete Festung wurde nach dem ältesten Bruder Kyj genannt. Im 11.-12. Jahrhundert war Kiew eine der größten und meist entwickelten Städte Europas. Später durch die Kriege und Ausgrabungen hat Kiew seinen Titel verloren, und Charkiw war eine Zeitlang die Hauptstadt der Ukraine. Kiew hat aber seinen Ruhm wiedergefunden und hat sich wieder aufgeblüht. Jetzt ist Kiew eine richtige Schatzkammer, was die Sehenswürdigkeiten angeht.

Zu besuchen sind:

Die Sophienkathedrale, das Höhlenkloster Lawra, die Klosterkirche St. Michael, das Goldene Tor, der Marienpalast, die Andreaskathedrale und der Andreas Stieg, die Wladimir-Kathedrale, die Mutter-Heimat-Statue, die Hauptstraße Khreschtschatik, der Unabhängigkeitsplatz, der Unterteil Podil, das Opernhaus, das Haus mit den Chimären und vieles mehr.

Kiew hat einen Flusshafen, ein ausgebautes Eisenbahnnetz mit dem Hauptbahnhof, 2 Flughäfen (Zhuljany und Borispol), unter denen Borispol die führende Rolle übernimmt. Die internationalen Flüge werden im Terminal B und im neu aufgebauten Terminal D bedient. Der innerstädtische Verkehr erfolgt mit Bussen, Straßenbahnen (die gibt es aber immer weniger), mit Sammeltaxis und mit der U-Bahn. Die U-Bahn hat 3 Linien und bietet gute und schnelle Verbindungen durch die ganze Stadt an. Nachts ist die U-Bahn zu.