Sewastopol (ukrainisch und russisch Сева?тополь) ist die größte Stadt auf der ukrainischen Halbinsel Krim. Es liegt am Schwarzen Meer, auf derselben geographischen Breite wie Milano oder Lyon. Die ehemals geschlossene Stadt liegt am südwestlichen Rand der Krim auf den Ausläufern des Krimgebirges. Es ist durch einen Vertrag mit Russland bis zum Jahre 2017 auch Heimathafen der Schwarzmeerflotte. Die Einwohnerzahl inkl. Einzugsgebiet beträgt rund 379.000 (Stand: Dezember 2005).
|
|
Ursprünglich war die Heldenstadt unter dem Namen Achtiarom (?хтиаром) bekannt, einer alten tatarischen Siedlung. Im Türkischen heißt sie deshalb heute noch Akyar. Der krimtatarische Name ist Aqyar. Den Namen "Sewastopol", den die Stadt 1784 vom russischen Fürst Potjomkin erhielt, bedeutet „Majestätsstadt“ oder auch „Kaiserstadt“.
Sewastopol kommt aus dem griechischen Wort „Sebastópolis“ (Себа?тополи?), einer Zusammensetzung aus „Sebastos“ (griechisch σεβαστóς) und "Polis" (πóλις). Aus der römischen Antike sind zwei Orte dieses Namens in Kleinasien und einer in Thrakien bekannt. Sebastós ist nach der Verleihung des Titels "Augustus" (27. v. Chr.) an Octavian als ersten Herrscher der römischen Kaiserzeit die offizielle griechische Übersetzung dieses Beinamens in seinen Bedeutungen „Heiliger“, „Unverletzlicher“ und sinngemäß „Majestät“. Sewastopol/Sebastopolis besagt folglich „Majestätsstadt“ oder auch „Kaiserstadt“.
Sewastopol liegt im äußersten Südwesten der Krim-Halbinsel und verteilt sich mit einer Fläche von ca. 864 km² rund um 38 Buchten, unter Einbeziehung der Buchten sogar 1000 km². Deren größte, die Bucht von Sewastopol (Sewastopolskaja buchta), teilt die Stadt in eine Nord- und eine Südhälfte. Auf letzterer erstreckt sich das Zentrum der Stadt über mehrere Hügel. Das riesige Territorium von Sewastopol – in Länge und Breite bis zu 50 Kilometer groß – entspricht der Fläche von Moskau, New York oder Schanghai. Zum Vergleich: Zürich oder Paris sind mit 91,9 respektive 105,4 km² rund zehnmal kleiner als Sewastopol.
Das Klima von Sewastopol ist nahezu subtropisch. Die Südküste wird durch das Krimgebirge vor dem Eindringen kalter Luftmassen aus dem Norden geschützt, die Luft ist trocken. Die jährliche Regenmenge beträgt 500 bis 700 Millimeter.
Im Sommer steigen die Temperaturen bis 40 Grad, die aber von einer leichten Brise gemildert werden – tagsüber vom Meer Richtung Land, in der Nacht in umgekehrter Richtung. Im Winter bewegen sich die Temperaturen zwischen -2 und +7 Grad Celsius. In den Wintermonaten kommt es an der Schwarzmeerküste zu Eisbildung; Sewastopol ist aber im Gegensatz zu anderen Häfen der Ukraine ganzjährig eisfrei.
Die küstennahen Regionen der Krim wurden ab dem 7. Jh. v. Chr. von griechischen Kolonisten besiedelt. In der Nähe des heutigen Stadtzentrums errichteten Griechen aus Milet zunächst ein Emporion (Stapelplatz), ab dem späten 5. Jh. v. Chr. bauten Siedler aus Herakleia Pontike die Siedlung mit dem Namen Kalamita zur bedeutendsten Polis der Taurischen Chersonesos aus. Unter der Herrschaft Roms und von Byzanz (Konstantinopel) bewahrte die Stadt ihren griechischen Charakter bis zur Zerstörung im 14. Jh. und der nachfolgenden Besiedlung durch Tataren. Nach der russischen Eroberung der Krim wurde die Stadt im Jahre 1783 neu begründet.
Auf Grund ihrer militärischen Bedeutung war die blühende Handelsstadt Sewastopol im Krimkrieg schwer umkämpft. Nach der elfmonatigen Belagerung von Sewastopol war sie am 8. September 1855 nur noch ein Trümmerhaufen und gelangte daraufhin nie mehr zum früheren Wohlstand.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die als stärkste Festung der Welt geltende Stadt von deutschen Truppen belagert und nach schweren Kämpfen in der Schlacht um Sewastopol erobert. Nach der Schlacht waren im Juni 1942 nur noch neun Gebäude unbeschädigt. Nach der Eroberung am 1. Juli 1942 durch die deutsche Wehrmacht plante das nationalsozialistische Reichskomissariat Ukraine die Umbenennung des Ortes in Theoderichhafen. Dies wurde jedoch nicht mehr durchgeführt.
1954 übereignete Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (gebürtiger Ukrainer) die Halbinsel Krim und die Hafenstadt Sewastopol aus dem Besitz der russischen an die ukrainische Sowjetrepublik.
Als Heimathafen der sowjetischen Schwarzmeerflotte war Sewastopol bis 1991 eine geschlossene Stadt, in die auch die Krimbewohner nur mit einem Passierschein einreisen konnten. Noch heute markiert das kleine weiße Gebäude der Polizeistation an der Stadtgrenze die ehemals geschlossene Stadt. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunjon 1991 verlor die Russische Föderation den Anspruch auf den Heimathafen für die traditionsreiche Schwarzmeerflotte. Aber auch die Bewohner von Sewastopol wollten weiterhin zu Russland und nicht zur Ukraine gehören. Erst der Vertrag von 1997 regelte die Aufteilung der Flotte und den Verbleib der russischen Marine auf der Krim bis 2017 und entspannte damit die Situation. Heute liegen die Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte neben jenen der ukrainischen Flotte. Sie lassen sich einfach voneinander unterscheiden: Bei den ukrainischen Schiffen beginnt die Schiffsnummer mit einem großen lateinischen „U“, zudem tragen sie die blau-gelbe Flagge der Ukraine und sind in der Regel in einem deutlich schlechteren Zustand als die russischen Schiffe. Besonders gut können die ehemaligen Militäranlagen im Süden von Sewastopol in Balaklawa besichtigt werden. Dort befindet sich auch eine in den Berg getriebene unterirdische U-Boot-Werft.
Nach einem "Ukas" des ersten und letzten Krimpräsidenten, dem Russen Juri Meschkow, öffnete sich die Stadt 1994 zuerst für die Krimbewohner, später auch für die restlichen Ukrainer sowie auch für ausländische Touristen. Sewastopol untersteht direkt der ukrainischen Zentralregierung in Kyjiw und nicht der Regierung der Autonomen Republik Krim. In der Ukraine hat nur noch die Hauptstadt Kyjiw diesen Sonderstatus. Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob und wie Sewastopol zu einer Freihandelszone erklärt werden kann.
Trotz der Zugehörigkeit von Sewastopol zur Ukraine dominieren das russische Flottenkommando, pro-russische Behörden und Organisationen das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben in der Hafenstadt. So fördert zum Beispiel die Moskauer Stadtregierung unter Bürgermeister Juri Michailowitsch Luschkow pro-russische Aktivitäten in wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereichen. Mit diesen Aktivitäten unterstützt Moskau Bestrebungen für eine Unabhängigkeit der Krim vom Rest der Ukraine.
Der pro-russische Stadtrat von Sewastopol seinerseits vermeidet jede Konfrontation mit dem russischen Flottenkommando und russischen Behörden respektive Organisationen. Er lehnte sogar ein Darlehen der EBRD (European Bank for Reconstruction and Development – Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklungshilfe) zur dringend notwendigen Sanierung des Abwassersystems ab, weil es die Bindung Sewastopols an die Ukraine und Westeuropa verstärkt hätte.
Offiziell leben in Sewastopol rund 378.000 Personen (Stand: 2004). Rund 74 % der Bevölkerung sind ethnisch Russen, 21 % Ukrainer und 5 % gehören ethnischen Minderheiten an (Weißrussen, Krimtataren, Juden, Armenier, Griechen, Deutsche, Bulgaren, Moldauer, Polen, Esten, Letten, Koreaner usw.). Dass Sewastopol als russische Stadt empfunden wird, liegt nicht zuletzt an der russischen Marine. Sie zählen samt Familien etwa 30.000 Angehörige. Und auf den Straßen Sewastopols begegnet man auf Schritt und Tritt russischen Marineoffizieren und -soldaten.
Die Amtssprache ist Ukrainisch, als Umgangssprache dient aber aufgrund der Bevölkerungszusammensetzung Russisch. Sprachen der Minderheiten sind unter anderen Krimtatarisch und – als Überbleibsel der süddeutschen und schweizerischen Auswanderer nach Zürichtal vor rund 200 Jahren – Deutsch.
Die autochtonen, traditionell vorherrschenden Religionen sind die ukrainisch-orthodoxe Kirche, die dem Moskauer Patriarchat verpflichtet ist, und der Islam. Aber erst seit 1989 gibt es in Sewastopol wieder eine offizielle islamische Gemeinde, der hauptsächlich die aus den Deportationsgebieten zurückkehrenden Krimtataren angehören. Als multikulturelle Vielvölkerstadt verfügt Sewastopol über weitere religiöse Gruppierungen, von denen längst nicht alle offiziell registriert sind.
Der Stadtrat ist mehrheitlich pro-russisch mit dem Bürgermeister Leonid Michailowitsch Schunko.
Die Stadt besteht heute aus den vier Stadtrajonen: Rajon Lenin, Rajon Nachimow, Rajon Haharin und Rajon Balaklawa wobei die früheren Städte Inkerman und Balaklawa und 46 mittlerweile eingemeindete Dörfer inbegriffen sind. Der Stadtrand von Sewastopol ist – vom Zentrum her kommend in dieser Reihenfolge – von Trabantensiedlungen, Weinfeldern und Datschensiedlungen geprägt.
Sewastopol grenzt an folgende Städte und Gemeinden (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden):
Berehowe, Bachtschyssaraj, Sokolyne und Foros.
Die russische Marine mit ihrer Schwarzmeerflotte ist bis heute der wichtigste Arbeitgeber in der Region und finanziert 25 Prozent des Stadtbudgets. Alleine für die Pacht des Hafens für die Schwarzmeerflotte zahlt Russland 97 Millionen US-Dollar jährlich an die Ukraine.
Traditionell sind die Werften der stärkste Industriezweig von Sewastopol.
Sewastopol ist der wichtigste ukrainische Hafen für die Fischerei. Das Schwarze Meer ist aber durch den Eintrag von Chemikalien aus Landwirtschaft und Industrie zum Teil stark belastet.
Sewastopol wird heute jährlich von über 500.000 Touristen besucht. Viele Ukrainer und Russen bereisen die ehemals "verbotene Stadt". Westeuropäer sind im Stadtbild noch eher selten zu sehen.
- Malakow heißt eine besondere Torte, die aus Löffelbiskuits, Vanillecreme und Schlagsahne besteht. Nach dem Sieg im Krimkrieg und der Eroberung von Fort Malakow (Малахов курган) (am 8. September 1855) auf einem Hügel in Sewastopol wurde der französische Marschall Aimable Jean Jacques Pélissier, zum Herzog von Malakow ernannt. Zu seiner Ehre wurde die Torte kreiert, die bis heute in ganz Mitteleuropa als Malakow-Torte bekannt ist – in Sewastopol jedoch ist sie völlig unbekannt.
- Malakow heißen im schweizerischen Waadtland auch Käsebällchen. Sie sind ebenso wie die Torte nach dem Fort Malakow in Sewastopol benannt. Dieser Hügel wurde im Krimkrieg von den Truppen Napoleons III. eingenommen, in denen auch Waadtländer Soldaten mitkämpften.
Innerhalb der Stadt ermöglicht ein Oberleitungsbus den öffentlichen Verkehr. Damit wird sogar eine Überlandlinie nach Jalta (ca. 70 km entfernt) betrieben. Daneben verkehren auch Dieselbusse und sogenannte Marschrutnyje taxi oder Marschrutki, privat betriebene Sammeltaxis. Diese Kleinbusse sind etwas teurer als die öffentlichen Verkehrsmittel, aber besonders auf längere Distanzen erheblich schneller.
Die Nord- und die Südhälfte der Bucht von Sewastopol (Sewastopolskaja buchta) sind mit einer regelmäßig verkehrenden Fähre miteinander verbunden. Sewastopol besitzt keinen eigenen Flughafen. Der nahe gelegene internationale Flughafen Zentralnyj in Simferopol wird von Ukraine International Airlines (nur von Mai bis Oktober) direkt von Frankfurt/Main angeflogen, die restlichen Monate über Kyjiw. Ganzjährig wird Zentralnyj zudem von Turkish Airlines über Istanbul angeflogen.
Der Militärflughafen Utschkujewka in Belbek (BQB), 11 km nördlich der Stadt, wird als Sevastopol International Airport bezeichnet und von "Dniproavia" angeflogen.
Von Simferopol gelangt man mit Bus oder Taxi in einer Stunde nach Sewastopol. Günstiger ist die Elektritschka (?лектричка), ein meist überfüllter, elektrisch betriebener Nahverkehrszug mit sehr altem Rollmaterial aus der Waggonfabrik in Riga. Eine andere Anreise besteht über Istanbul, von wo aus eine Fähre direkt nach Sewastopol verkehrt. Die Fahrt dauert rund 24 Stunden.
- Ukrainische Akademie der Wissenschaften
- Staatliche Polytechnische Universität Sewastopol
- Atomenergieinstitut Sewastopol
- Meeresinstitut Sewastopol
- Kowalewski-Institut für Biologie der südlichen Meere
Zum Bildungsangebot gehören auch zwölf Berufsschulen und 60 weitere Schulen und Gymnasien.
- Sewastopol-Panorama „Die Verteidigung Sewastopols 1854–1855“, Diorama „Der Sturmangriff auf den Sapun-Berg am 7. Mai 1944“
- Verteidigungs-Turm auf dem Malakow-Hügel
- Haus der Untergrundkämpfer von Sewastopol 1942–1944
- Wladimir-Kathedrale (Ruhestätte berühmter Admiräle)
Das Panorama-Museum von Sewastopol ist ein Rundbau auf einem der Hügel, die einst als „Festungshügel“ der Verteidigung der Stadt dienten. Vom zentralen Uschakow-Platz (russisch Ушакова пл.) aus liegt es bergauf am Ende des Istoritscheski bulwar (russisch И?ториче?кий бульвар). Hier wird nur ein einziges Gemälde ausgestellt, das aber die gesamte Fläche der Innenwand des imposanten Rundbaus ausfüllt: ein Panoramabild von Franz Alexejewitsch Roubaud (1856–1928), einem russischen Schlachtenmaler mit deutsch-französischen Wurzeln.
Auf seinem 100 Meter langen und 14 Meter hohen Kolossalgemälde stellt Roubaud den Morgen des 6. Juni 1855 dar, als die russische Armee die englischen und französischen Truppen ein letztes Mal zurückhalten konnte, bevor diese die Stadt stürmten. Die französische Armee hatte dieses Datum gewählt, weil sie genau 40 Jahre zuvor die Schlacht von Waterloo schmählich verloren hatte. Die Franzosen wollten den Sieg deshalb um jeden Preis. Es ist ein russisches Paradox, dass das Russische Reich die blutige Schlacht um Sewastopol verlor, sie aber zum nationalen Symbol des stolzen Widerstandes erkor.
Als Begründer der russischen Panorama-Schule erhielt Roubaud einige Jahrzehnte später den Auftrag, ein monumentales Denkmal zu schaffen, das an das Heldentum der Verteidiger Sewastopols erinnert. Roubaud lebte um 1900 in München, wo er speziell für diesen Auftrag einen Pavillon bauen ließ. Drei Jahre lang hat er zusammen mit Studenten der bayerischen Kunst-Akademie das Panorama gemalt und aufgebaut. Weltweit gibt es übrigens rund 40 solcher Panoramen.
In der Zwischenzeit wurde am Istoritscheski bulwar in Sewastopol ein Gebäude für dieses Panorama errichtet. Zum 50. Jahrestag der heldenhaften Verteidigung Sewastopols wurde am 14. Mai 1905 der Rundbau mit dem antik wirkenden Eingangsportal eröffnet und das Panorama aus München in die damals russische Hafenstadt transportiert. An der Außenfassade finden sich Marmorbüsten der wichtigsten Offiziere des Krimkrieges, darunter auch eine des Schriftstellers Lew Tolstoi, der sich an der Verteidigung Sewastopols beteiligt hatte.
Zwei Stockwerke hoch ist das Museum, und auf dem Podest im oberen Stockwerk stehend hat man den Eindruck, als stehe man mitten auf dem Schlachtfeld. Vor dem Wandgemälde hat Roubaud Modelle von zerstörten Bunkern, Pferdekarren, Kanonen und gefallenen Soldaten aufgebaut, die ein beklemmendes Gefühl von Dreidimensionalität schaffen.
Rund 4000 Figuren sind auf dem Gemälde verewigt, darunter neben vielen Offizieren auch einige zivile historische Figuren: Der damals berühmteste russische Chirurg N. I. Pirogow, die erste russische Krankenschwester P. I. Grafowa und die Dascha von Sewastopol – eine junge Frau, welche die Kämpfenden mit Wasser versorgte.
Während des Zweiten Weltkrieges, am 25. Juni 1942, wurde das Rundgebäude mit dem Panorama in Schutt und Asche gelegt. Nur 86 Leinwandteile konnten gerettet und mit dem russischen Zerstörer „Taschkent“ über den Seeweg in Sicherheit gebracht werden. Diese Originale konnten aber nicht mehr restauriert werden, so dass man in Moskau 17 Künstler damit beauftragte, das Panorama auf einer neuen Leinwand komplett neu zu malen und aufzubauen. Wie Roubaud mit seinen Kunststudenten in München fünfzig Jahre zuvor waren die Moskauer Künstler bis 1954 drei Jahre lang an der Arbeit. Am 16. Oktober 1954 wurde das Panorama – 100 Jahre nach der ersten Verteidigung von Sewastopol – im komplett neu aufgebauten Rundgebäude wieder eröffnet.
- Museum der Schwarzmeerflotte
- Kunstmuseum
Ein kleines Kunstmuseum ist am Nachimowa pr. 9 zu finden. Es zeigt Bilder russischer und westeuropäischer Maler vom 17. bis in das frühe 19. Jahrhundert. Im Erdgeschoss werden Wechselausstellungen gezeigt.
- Wladimir-Kathedrale
- Peter-und-Paul-Kirche
- Pokrowski-Kathedrale
Die drei bekanntesten und schönsten Kirchen Sewastopols stehen mitten im Zentrum der Stadt. Über der ganzen Stadt leuchtet das goldene Kreuz der Wladimir-Kathedrale, das auf allen internationalen Seekarten eingezeichnet ist. Aus diesem Grund hat es sogar die Bolschewisten und den staatlich verordneten Atheismus der Sowjetunion überstanden. Der Grundstein zur Wladimir-Kathedrale wurde schon im Krimkrieg gelegt, der Bau im byzantinischen Stil aber erst im Jahre 1888 abgeschlossen. Traditionell finden hier die Admirale der Schwarzmeerflotte ihre letzte Ruhe, weshalb das Gotteshaus auch Admirals-Kathedrale genannt wird. Die Kathedrale ist im Innern seit Jahren eine Baustelle, was aber die Gläubigen zwischen den Holzgerüsten nicht stört.
Auf dem Kap von Sewastopol liegen die Ruinen der 421 AD gegründeten griechischer Siedlung Chersones.
Der zentralste Park ist der historische Boulevard, mit Aussicht auf die Stadt und die Buchten. Ein 24 Meter langes Rundbild der Schlacht um Sewastopol während des Krimkrieges, befindet sich in einem angrenzenden Gebäude.
- Lunatscharski-Theater
- Theater der Schwarzmeerflotte
Sewastopol ist das wichtigste Zentrum des Kulturschaffens auf der Krim, was sich auch an den vier Theatern zeigt, darunter mit dem Lunatscharski-Theater (russisch Театр Луначар?кого) eines der ältesten russischen Theater überhaupt.
Die wichtigste Bibliothek Sewastopols ist die Morskaja Biblioteka, die Bibliothek der Schwarzmeerflotte..
Регистрация девушек