Das erste Treffen in Odessa

Swetlana und Peter treffen sich zum ersten Mal und entscheiden die gemeinsame Tage in der Stadt Odessa Südukraine am Meer zu verbringen.  Normalerweise findet das erste Treffen in Kiew statt. Diesmal haben sich die beiden für Odessa entschieden und ich hatte das Glück sie persönlich zu begleiten.

Peter war so nett und hat seine Eindrücke über Odessa mit uns geteilt, wofür ich mich bei ihm ganz herzlich bedanke.

Eure Natalya Pastukhova

Partnervermittlung Ukraine


 

Das  Wertvollste, was wir bekommen, ist die Bewertung unserer Kunden, ihre Meinung und Eindrücke, die Sie uns anvertrauten. Wir sind heute mit Svetlana und Peter aus Deutschland in Odessa in der Ukraine. Die beiden haben ihr großes Glück gefunden und ich freue mich darüber sehr. Peter erzählt uns über seine Eindrücke von der Ukraine und besonders von Odessa. Vielen lieben Dank, lieber Peter dafür! Eure Natalya.

Du kannst soviel über die Ukraine lesen wie du möchtest. Irgendwann ist es soweit. Du stehst, nach einem anstrengenden Flug über Warschau, auf dem Flughafen in Odessa vor dem Zoll. Die Ukraine, Odessa, so sieht es aus, so hört es sich an und so riecht es. Eine Mischung aus Kerosin, Diesel und etwas undefinierbaren. Egal, geschafft.

 

Am mürrisch dreinschauenden Zöllnern vorbei und mit dem mittlerweile gefundenen Koffer raus ins Taxi. Das Taxi entspricht alles Klieschs. Alt, klapperig, stinkend und mit einem Fahrer der die Anforderungen des Straßenverkehrs als persönliche Herausforderung annimmt.

 

Der Straßenverkehr, schnell, laut und scheinbar ohne regeln. Im Preis mit inbegriffen eine persönliche Stadtführung des Taxifahrers mit allerlei geschichtlichem Hintergrund. Aber wir erreichen das Hotel ohne Probleme und unsere Koffer werden bereits vom Hotelpagen entgegen genommen. Erst später am Abend realisiere ich den Taxipreis. Der ist so erschreckend gering, das ich mich ins geheim schäme nicht etwas mehr Trinkgeld gegen zu haben. Aus deutscher Sicht erinnern die Preise eher an Straßenraub. Nur werde nicht ich ausgeraubt, sondern ich raube dieses Mal die anderen aus. Es braucht eine gewisse Zeit um zu verstehen das ich mit meinem 200€ Bargeld mehr als einen durchschnittlichen Monatslohn in der Tasche trage. Das Hotel entpuppt sich aus einer sehr interessanten Mischung der Gründerzeit Katharina der Grossen und dem siegreichen Zeiten den Kommunismus zu Zeiten eines Genossen Nikita Chrustshow. Die Koffer sind schnell ausgepackt, den nun soll es los gehen. Es ist bereits Abend und Odessa wartet auf uns, also raus in das nächtlich treiben. Quirlig und voller leben, so lässt es sich am besten beschreiben. Jeden Meter kann das deutsche Auge etwas Neues entdecken.

 

Straßenhändler, Gaukler, Bettler, Strassenmusiker, Puppenspieler, Blumenverkäufern die Palette der Angebote schneit nicht abzureißen. Die Stadt scheint voller Lichter und Musik zu sein. Unglaublich! Schinkenstrasse sieht deutlich anders aus. Hier sitzen die Menschen bei wirklich gutem Essen und guter Unterhaltung zusammen. Wildfremde Menschen treffen sich bei Livemusik auf der Tanzfläche um einen gemeinschaftlichen Trans aufzuführen.

 

Textsicher sind aber das gesamte Restaurant mit. Unglaublich, denke ich und mir wird klar, das die ukrainische Seele wohl noch Dinge kennt, die wir bereits verloren haben. Da der Tag lang und anstrengend war, zahle ich die Rechnung für einen guten Wein und schlendere, vorbei an dem nächtlichen treiben zurück ins Hotel. In den nächsten Tagen erkunden wir Odessa und das Umfeld. Odessa ist voller leben und interessanten Dingen, die es zu erkunden lohnt. Die Preise sind aus deutscher Sicht eher obligatorisch als ernst zunehmen. Ich habe mich zu jeder Zeit in Odessa sicher gefühlt, auch wenn ich alleine die Stadt erkundetet. Lasse keinen an dich ran. Hebe keine Dinge von der Straße auf und lasse dir nichts schenken. Also wie in Deutschland. Als überlebenswichtig hat sich die Offlineversion von Google Übersetzung heraus gestellt. Sehr hilfreich, wenn ich beim Straßenhändler meinem morgendlichen Milchkaffee bestellen wollte. Aber auch sonst eine echte Hilfe.

 

Mein Fazit:

Odessa hat ganz klar den Blick nach Westen gerichtet. Muss aber noch einige Jahre investieren um den Anschluss wirklich zu erreichen. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist deutlich zu sehen. Als Tourist fühlte ich mich sehr sicher. Das Essen und Getränken waren von sehr guter Qualität und die Speisekarten gibt es auch in einer englischen Version. Auch wenn es an sehr vielen Stellten an eine Hafenstadt am Mittelmeer erinnert, mit alle seinem bunten Treiben. Es ist nicht wie auf Mallorca, wo sich alles auf den deutschen Pauschaltouristen eingestellt hat. Man sollte sich daher auf Odessa und die Ukrainer einstellen. Die Stadt wird es nicht tun. Und ein freundliches privet oder spaziba haben immer geholfen. „